Die Entstehung der Arbeiterwohlfahrt

Die AWO wurde am 13. Dezember 1919 von dem Mitglied der Nationalversamlung Marie Juchacz (1879–1956 - Bild rechts) als "Hauptausschuss für die Arbeiterwohlfahrt in der SPD" gegründet. Reichspräsident Friedrich Ebert beschrieb Sie mit dem Motto "Die Arbeiterwohlfahrt ist die Selbsthilfe der Arbeiterschaft".

Zunächst versuchte sie, vor allem die Not der durch den Ersten Weltkrieg Geschädigten zu lindern, indem sie Nähstuben, Mittagstische, Werkstätten zur Selbsthilfe und Beratungsstellen einrichtete. Später entwickelte sie sich zu einer Hilfsorganisation für alle sozial bedürftigen Menschen.

Nach der Machtergreifung Adolf Hitlers wurde nach einem erfolglosen Vesuch die AWO gleichzuschalten, die Arbeiterwohlfahrt aufgelöst und verboten.

Einige Mitglieder arbeiteten jedoch "illegal" weiter um den Menschen in dieser schwierigen Zeit zu helfen.

Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde die AWO 1946 in Hannover als parteipolitisch und konfessionell unabhängige Hilfsorganisation neu gegründet.

Die heutige  Arbeiterwohlfahrt  ist ein dezentral organisierter deutscher Wohlfahrtsverband, der auf persönliche Mitgliedschaften in seinen Ortsvereinen aufbaut. Sie ist einer der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und mit rund 145.000 hauptamtlichen Mitarbeitern einer der großen Arbeitgeber in Deutschland. Ihre Hauptaufgabe ist es, sozial schlechter gestellte Menschen zu unterstützen. Heutzutage betreut sie hauptsächlich Menschen mit Behinderungen und Senioren, betreibt aber beispielsweise auch Kindergärten, Offene Ganztagsschulen, psychiatrische und forensische Kliniken, Einrichtungen für Ferienfreizeit und Beratungsstellen für Migranten, Asylbewerber und Menschen in Notlagen.

(Quelle: Wikipedia)


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